Beratungsstelle für Bildungsscheck und Bildungsprämie

der VHS Leverkusen


AKTUALISIERTER HINWEIS

 

Seit 30.04.2018

gelten für die Ausstellung eines Bildungsschecks erheblich veränderte Förderbedingungen, seit 01.07.2017 ebenso für den Bildungsprämiengutschein. Falls Sie bereits einmal eine Förderung beantragt hatten, lesen Sie daher bitte besonders aufmerksam die Informationen auf dieser Seite, ob diese neuen Förderbedingungen Ihre Förderung emöglichen.


Beratung und Terminvergabe:

Für die Ausstellung einer Bildungsprämie, eines Spargutscheins (Weiterbildungssparen) oder eines Bildungsschecks ist jeweils eine persönliche Beratung verpflichtend.

Unsere Beratungsstelle für die Ausstellung Bildungsprämie, Bildungsscheck, Spargutschein finden Sie im Forum Leverkusen, Raum 239.

Die Beratungen finden ausschließlich nach Terminvereinbarung mittwochs, 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr statt. Bitte vereinbaren Sie einen Temin unter 0214-40 4195. 
In Schulferien und an Feiertagen finden grundsätzlich keine Beratungen statt.

 

Unsere Beratungsstelle in der VHS-Leverkusen ist für Sie zu erreichen:
Tel.: 0214/406-4195
bildungsberatungvhs-leverkusen.de

Bitte hinterlassen Sie eine Rückrufnumer unter der Sie während unserer Beratungszeit (siehe oben) gut zu erreichen sind.

 
Mitzubringen sind:

  • Personalausweis
  • letzter vorliegender Steuerbescheid (oder ein anderer Nachweis über die Einkommen in Ihrem Haushalt)
  • Unterlage über Inhalte und Kosten der Weiterbildung sowie Name des Bildungsträgers, der die Weiterbildung anbietet.

Beachten Sie bitte: Wir können lediglich im persönlichen Beratungsgespräch - und nicht telefonisch - prüfen, ob Sie sämtliche Kriterien einer Förderberechtigung erfüllen. Bitte haben Sie dafür Verständnis.


Hinweise:
Bitte beachten Sie, dass Sie sich zwar zum Zeitpunkt der Beratung bereits zu einer Bildungsmaßnahme angemeldet haben dürfen, diese jedoch noch nicht begonnen haben darf.

Ein Beratungstermin sollte frühestens sechs Monate vor dem Beginn der zu fördernden Weiterbildungsmaßnahme liegen. Empfehlung: In unserer Beratungsstelle und ebenso in den umliegenden Beratungsstellen ist mit mehrwöchigen Wartezeiten zu rechnen. Daher sollte Sie einen Beratungstermin entsprechend frühzeitig vereinbaren.


Der Bildungsscheck

Dieses Förderangebot richtet sich seit dem 30.04.2018 weiterhin an Beschäftigte und Unternehmen, nunmehr allerdings - wie vor einigen Jahren schon einmal - an Selbständige. Die Förderkriterien sind dabei zum Teil erheblich geändert worden:


Wer wird gefördert:
Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt die Landesregierung NRW weiterhin die Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen. Die besondere Bedeutung der beruflichen Weiterbildung wird damit unterstrichen.

Die Zugangskriterien sind im Wesentlichen:

  • Einkommensobergrenze: bei Alleinverdienern bis 40.000 EUR/bei gemeinsam steuerlich Veranlagten bis 80.000 EUR zu versteuerndes Jahreseinkommen. Der Nachweis soll durch die Vorlage des letzten Einkommenssteuerbescheides erbracht werden. 
  • Betriebsgröße: Der Beschäftigte darf in einem Betrieb mit maximal 249 Beschäftigten tätig sein.
  • Zielgruppen:
    • Ein Beschäftigungsverhältnis muss bestehen (bspw. auch Elternzeit).
    • Berufsrückkehrende sind unter gewissen Bedingungen förderfähig.
    • Selbstständige/Freiberufler sind seit dem 30.04.2018 wieder förderfähig, aber wir erhielten mit Datum 01.08.2018 folgende Mitteilung der GIB im Auftrag des Ministeriums, Zitat: "Der Zugang von Selbständigen zum Bildungsscheckverfahren wird ab sofort für einen längeren Zeitraum ausgesetzt, da zunächst noch grundsätzliche förderrechtliche Bedenken geklärt werden müssen. Sobald der Zugang zum Bildungsscheck für Selbständige wieder möglich ist, werden wir Sie umgehend informieren!"
  • Unternehmen können kontingentiert für grundsätzlich jeden ihrer Mitarbeiter einen Bildungsscheck beantragen, eine Einkommensgrenze für den Beschäftigten besteht hierbei nicht. 

Was wird gefördert:
Gefördert werden grundsätzlich alle beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen - so auch E-Learning-Weiterbildungsmaßnahmen. Darüberhinaus sind betriebsinterne Weiterbildungsmaßnahmen (sprich "Inhouse-Schulungen") grundsätzlich wieder förderfähig; die Förderfähigkeit ist allerdings nur möglich, sofern die betriebsinterne Weiterbildungsmaßnahme mehrere Kriterien erfüllt - zur ersten Orientierung (Zitat aus den Leitlinien für Beratungsstellen: "Sind Förderungen für Inhouse-Schulungen möglich?" - "Ja, jedoch nicht für Anwender- oder Herstellerschulungen. Die Inhouse-Fortbildungen (mehr als sechs Unterrichtsstunden) müssen von ihren Inhalten so ausgelegt sein, dass sie die Qualifikation und damit die Beschäftigungsfähigkeit der Beschäftigten im Hinblick auf ihre Chancen am allgemeinen Arbeitsmarkt verbessern." (Es gelten darüber hinaus weitere Kriterien, die erst im Beratungsgespräch geklärt werden können.)

Höhe der Förderung:
Der Zuschuss beträgt maximal 50% der nachgewiesenen Teilnahme- und Prüfungskosten, aber höchstens 500 EUR pro Bildungsscheck.

Anzahl der Bildungsschecks:
- im individuellen Zugang pro Kalenderjahr ein Bildungsscheck pro Beschäftigter/m

- im Betrieblichen Zugang: Förderung von maximal 10 Beschäftigten pro Kalenderjahr

 

 

Abschließender Hinweis:

Erfüllen Sie die vorstehenden Kriterien, dann vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Die Erfüllung sämtlicher Kriterien einer Förderberechtigung kann abschließend erst im Beratungsgespräch geklärt werden.

 

Weitere Informationen zum "Bildungsscheck" des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW erhalten Sie, indem Sie auf hierauf klicken.

 


Die Bildungsprämie

Seit dem 01.01.2009 bereits bietet die Volkshochschule Leverkusen neben dem Bildungsscheck ein zweites Förderprogramm zur Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern an: Die Bildungsprämie.
Mit diesem Programm werden mehr Menschen für die berufliche Weiterbildung mobilisiert, die aufgrund ihres Einkommens bislang die Kosten einer Weiterbildung nicht ohne weiteres tragen konnten.


Im Folgenden die Förderbedingungen gültig ab dem 01.07.2017

Wer wird gefördert:
Im Fokus stehen geringverdienende Arbeitnehmer.

Die Zugangskriterien sind im Wesentlichen:

  • Einkommensobergrenze: bei Alleinverdienern bis 20.000 EUR/bei Doppelverdienern bis 40.000 EUR zu versteuerndes Jahreseinkommen. Der Nachweis soll durch die Vorlage des letzten Einkommenssteuerbescheides erbracht werden. 
  • Mindest-Wochenarbeitsstunden: 15 Arbeitsstunden pro Woche
  • Ein Beschäftigungsverhältnis muss bestehen (hierzu zählt bspw. auch die Elternzeit).

Daneben gibt es weitere Zugangskriterien. Wir beraten Sie gerne. Oder Sie besuchen die Internetseite der Bildungsprämie (www.bildungspraemie.info) und beantworten dort die Fragen des online „Vorab-Check“.

 

Was wird gefördert:
Gefördert werden grundsätzlich alle beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen.

Höhe der Förderung:
Die Bildungsprämie bezuschusst 50% der Kosten einer Weiterbildung, maximal bis 500 EUR.

Anzahl der Bildungsprämien:
Pro Kalenderjahr wird eine Bildungsprämie pro Arbeitnehmer ausgehändigt.

 

Abschließender Hinweis:

Die Erfüllung aller Kriterien einer Förderberechtigung wird abschließend im obligatorischen Beratungsgespräch geklärt.

 

Weitere Informationen zur "Bildungsprämie" erhalten Sie, indem Sie hierauf klicken.

 


Das Weiterbildungssparen

Das Weiterbildungssparen ist eine weitere Komponente der Bildungsprämie.
Durch Änderung des Vermögensbildungsgesetzes (VermBG) ist seit dem 1. Januar 2009 eine vorzeitige unschädliche Entnahme aus dem angesparten Guthaben möglich, um den Eigenanteil einer individuellen beruflichen Weiterbildung zu finanzieren.
Die Möglichkeit des Weiterbildungssparens kann auch in Anspruch genommen werden, wenn die Anmeldung zu einer Maßnahme bereits zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt ist oder der Kurs bereits begonnen hat.

Wer wird gefördert:
Vom Weiterbildungssparen können alle Personen profitieren, die über entsprechende Ansparguthaben verfügen. Es können auch Personen, deren Einkommen aktuell über der Grenze für den Prämiengutschein liegt (20.000 bzw. 40.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen) das Weiterbildungssparen nutzen – vorausgesetzt, sie haben in der Vergangenheit zu dem Personenkreis gehört, der durch die Arbeitnehmersparzulage gefördert wurde.
Die Beratungsstelle der VHS Leverkusen stellt Beratenen einen Spargutschein aus und berät zum weiteren Vorgehen.
Der Spargutschein kann mit der Bildungsprämie oder dem Bildungsscheck kombiniert werden. 


 

Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Der Bildungsscheck ist ein Förderprogramm des Landes NRW aus Mitteln des Europäischen Slozialfonds.

Beim Weiterbildungssparen handelt es sich um ein Förderinstrument des Bundes.