Fossile - Martin Harriague / Malandain Ballet Biarritz

- - Forum (Großer Saal)

Fotos: Oliver Houeix

Choreographie und Szenographie: Martin Harriague; Assistenz: Françoise Dubuc
Musik: Franz Schubert
Licht und Kostüme: Martin Harriague; Bühnenbild: Loïc Durand und Frédéric Vadé
Uraufführung war am 05. September 2019 im Korzo Theater Den Haag

Vorstellungsdauer: 60 Min. o. Pause


Zu Musik von Franz Schubert tanzt ein Paar ein Pas de Deux, abstrakt aber auch bildgewaltig. Ungewöhnliches Objekt auf der Bühne begleiten den Tanz - eine Art Büchse der Pandora, mit der die Tür für endlose Möglichkeiten geöffnet wird? Doch wenn es auch um die mögliche Zerstörung der Natur und das mögliche Aussterben bestimmter Arten geht, erzeugt FOSSILE zugleich auch die Hoffnung auf eine Wiedergeburt. Aber ist es tatsächlich genug, in die Vergangenheit zu reisen, um ein verlorenes Paradies zu finden, ein prächtiges Eden mit Bildern aus einer bereits vergangenen Zeit?

 

Martin Harriague, geboren 1986 in Bayonne/Frankreich, hat eine klassische und zeitgenössische Tanzausbildung absolviert, er war Mitglied des Malandain Ballet Biarritz Junior ab 2007, des Ballet National de Marseille ab 2008 und des Noord Nederlandse Dans 2010 – 13. Er hat Werke von vielen renommierten Choreographen wie Itzik Galili, Thierry Malandain, Frédéric Flamand, Stephen Shropshire, Emmanuel Gat, Roy Assaf, Keren Levi, Reut Shemesh, Thomas Noone und Rami Be’er aufgeführt und gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben in Stuttgart, Hannover, Kopenhagen und Biarritz. Harriague kreierte bereits Arbeiten für das Ballet National de Marseille, Noord  Nederlandse Dans, Kibbutz Contemporary Dance Company, Scapino und Malandain Ballet Biarritz. Nachdem Martin Harriague, der neben seiner freien Arbeit als Choreograph auch als Artist‐in‐Residence beim Malandain Ballet Biarritz beschäftigt ist, mehrere Gruppenwerke kreiert hatte, entschied er sich in dieser Produktion für das Duettformat, um zu einem Thema zurückzukehren, das ihm persönlich sehr am Herzen liegt: Die Verbindung zwischen Mensch und Planet vor dem Hintergrund des ökologischen Notstands.

Hier ein Trailer zu dem Stück auf Youtube