Sebastian Krämer

- - Bürgerhalle Wiesdorf

Einlass: 18.15 Uhr!

Sie werden an Vierertischen platziert. Am selben Tisch dürfen gemeinsam nur Personen sitzen, die zu den in § 1 Absatz 2 CoronaSchVO (15.07.20) genannten Gruppen gehören (Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften). Um Ihre Wartezeit vor Ort zu verkürzen, möchten wir Sie bitten, das unten bereitgestellte Formular für Ihre Kontaktdaten bereits ausgefüllt mitzubringen. Vielen Dank!

 

Karten bis auf Weiteres nur telefonisch über 0214-406-4113, während der Öffnungszeiten im Kartenbüro (montags bis freitags 10 bis 13 Uhr) oder über das Bestell-Formular auf dieser Seite.

 

Sebastian Krämer macht sich seine Sorgen noch selber. Und wie sich das für Sorgen so gehört, ist er noch nicht mit ihnen fertig
geworden. Sein musikalisches Bewältigungs-Vokabular reicht von Swing bis Wiener Schule. Und je burlesker die Fassade,
desto filigraner die Botschaft. Das ist Klagen auf hohem Niveau. Es treten auf: eine Puppe im Garten, eine Skulptur von Barlach,
die Kinder einer geläuterten Hexe im Linienbus, Mops und Bienenstich. Was sich in den Augen dieser Figuren spiegelt wie
die Lichter vorbeihuschender Fahrzeuge bei Nacht, erreicht uns nur als dumpfe Ahnung. Mediale Katastrophen verstauben auf
Wiedervorlage. Unter der Oberfläche beschwingter Melodien und eleganter Erzählungen schwelen Unheil, Trauer, Verlorenes, Vergebliches.
Vergnügte Elegien (ein Genre, das zu diesem Zweck eigens erfunden werden musste) führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein – je nachdem, wie man es anrichtet.

 

„Sebastian Krämer ist ein Hochgenuss. In einer Riege mit Morgenstern, Ringelnatz und Kreisler. Glücklich das Land, das Talente schon zu Lebzeiten erkennt.“
(Eckart von Hirschhausen)