Schumann Quartett

- - Schloss Morsbroich (Spiegelsaal)

Foto: Kaupo Kikkas

Erik Schumann & Ken Schumann (Violine), Liisa Randalu (Viola), Mark Schumann (Violoncello)

„Chiaroscuro“ – Werke von Johann Sebastian Bach/Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy, Anton Webern, Dmitri Schostakowitsch, Philip Glass und Leoš Janáček

„Chiaroscuro“ – so nennt man in der Malerei jenes Helldunkel, in dem die Dinge durch gezielte Lichtakzente, Schattenwirkungen und ein sorgsam abgestuftes Umfeld besondere Konturenschärfe und Dramatik erlangen. „Chiaroscuro“ ist das Motto dieses Konzerts, in dessen erster Programmhälfte zwischen Mozart’sche Quartettbearbeitungen von Fugen aus Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ Musik von Mendelssohn, Webern, Schostakowitsch und Philip Glass eingelassen ist, während die zweite Hälfte ganz Leoš Janáčeks Streichquartett Nr. 2 gilt – jenen berühmten „Intimen Briefen“, in denen der 74-jährige Komponist seine Liebe zu der rund 40 Jahre jüngeren Kamila Stöslová in leidenschaftliche Töne bannte.
Ein so außergewöhnliches wie faszinierendes Programm – typisch also für das famose Schumann Quartett, „eines der aufregendsten Streichquartette derzeit” (FonoForum). Das 2012 von den Brüdern Mark, Erik und Ken Schumann und der Bratschistin Liisa Randalu gegründete Ensemble zählt „ohne Wenn und Aber zu den besten Quartetten der Welt“ (Süddeutsche Zeitung), es wird mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft, arbeitet mit Ausnahmekünstlern wie Sabine Meyer, Menahem Pressler, Albrecht Mayer und Kit Armstrong zusammen und ist bei bedeutenden Festivals sowie in den großen Musikmetropolen der Welt zu Gast.

Webseite der Künstler: http://www.schumannquartett.de