Pariser Leben

- - Forum (Großer Saal)

Fotos: Klaus Lefebvre

Jacques Offenbach, Foto: Félix Nadar

Opéra-bouffon von Jacques Offenbach
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
zuzüglich Einlagen aus der Wiener Fassung

– Zum Offenbach-Jahr 2019 –

Theater Hagen
Musikalische Leitung: Rodrigo Tomillo
Inszenierung: Holger Potocki
Ausstattung: Lena Brexendorff
Aufführungsrechte bei Booseyy & Hawkes Bote & Bock GmbH, Berlin

Deutsche Übersetzung von Carl Treumann
In deutscher Sprache mit Übertexten
In einer Textfassung von Holger Potocki

Zum Offenbach-Jahr 2019 – in dem der 200. Geburtstag des gebürtigen Kölners Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819; † 5. Oktober 1880 in Paris) gefeiert wird – soll die Musiktheater-Reihe im Forum mit einer seiner Operetten enden: „Pariser Leben“ gehört bis heute neben „Orpheus in der Unterwelt“ und „Die schöne Helena“ zu Offenbachs populärsten Werken. Den Auftrag, eine opéra-bouffe (Operette) für das Jahr 1867 zu schreiben, in dem in Paris zum zweiten Mal eine Weltausstellung stattfand, erhielten Offenbach und seine Librettisten vom Théâtre du Palais-Royal. Als „Pariser Leben“ fertig war, sah der Theaterdirektor der Uraufführung mit gemischten Gefühlen entgegen, befürchtete er doch, das Stück werde wegen seines frivolen Charakters einen Skandal heraufbeschwören. Er sollte nicht recht behalten: Die Uraufführung geriet zu einem grandiosen Erfolg!

Das Werk ist eine herrliche Satire auf den Tourismus und die Vergnügungs-Hauptstadt Paris (und damit auch eine fröhlich-beschwingte Überleitung in die Sommerpause): Baron Gondremarck aus der schwedischen Provinz reist mit seiner Gattin nach Paris, um sich einmal richtig zu amüsieren. Dabei gerät er an die beiden Lebemänner Gardefeu und Bobinet, die sich erst einen Spaß daraus machen, das Ehepaar in ihrer Wohnung einzuquartieren, die sie als Grandhotel ausgeben, und sie dann in zahlreiche amouröse Abenteuer zu verstricken …

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