Matt Haimovitz - Violoncello

- - Schloss Morsbroich (Spiegelsaal)

Foto: Brent Calis

Werke von Johann Sebastian Bach (Suiten Nr. 1, 3 und 5), Philip Glass, Vijay Iyer u.a.

Matt Haimovitz, 1970 in Israel geboren, war zwölf Jahre alt, als sein Mentor Itzhak Perlman ihn Leonard Rose vorstellte, dessen Schüler er 1983 an der Juilliard School in New York wurde. Leonard Rose war so beeindruckt, dass er Matt Haimovitz als „wahrscheinlich größtes Talent, das ich jemals unterrichtet habe“ beschrieb. Sein erstes Konzert, das vom israelischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, gab Haimovitz 1984 mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Nachdem er den „Avery Fisher Career Grant Award“ erhalten hatte, unterschrieb er bereits im Alter von 16 Jahren einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft, die sein Schallplatten-Debüt mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Leitung von James Levine veröffentlichte. Eine Weltkarriere mit zahllosen Highlights und Auszeichnungen nahm ihren Weg. Auch beim Leverkusener „KlassikSonntag!” begeisterte Matt Haimovitz Publikum wie Presse. In der Kammerkonzertreihe besteht nun die Möglichkeit, ihn mit einem seiner innovativen Bach-Programme zu erleben: Drei Suiten von Johann Sebastian Bach für Violoncello solo (s.a. S. 63) werden dabei eigens in Auftrag gegebene Präludien zeitgenössischer Komponisten – u.a. Philip Glass und Vijay Iyer – vorangestellt.