Iskandar Widjaja

- - Schloss Morsbroich (Spiegelsaal)

Urna Chahar-Tugchi (Foto: Jema Nishanova)

Iskandar Widjaja

Iskandar Widjaja: Violine, Friedrich Wengler: Klavier, Urna Chahar-Tugchi: Gesang

„Mercy“
Werke von J.S. Bach (Präludium E-Dur, Erbarme Dich), Locatelli/Widjaja, Sinding/Widjaja (Suite), Arvo Pärt (Spiegel im Spiegel, Fratres), Max Richter (Mercy), Mongolischer Obertongesang u.a.

Iskandar Widjaja entspricht so ganz und gar nicht dem Bild eines Musikers der Klassik-Szene. Als Vertreter einer neuen Generation ist es fast unmöglich, ihn in Genre-Schubladen zu stecken. Er verbindet Welten: als Solist mit international hochkarätigen Klangkörpern – vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin über die Münchner, Warschauer und Shanghaier Philharmoniker bis zur Hong Kong Sinfonietta –, in der Zusammenarbeit mit Musikgrößen wie Zubin Mehta, Christoph Eschenbach, Rolando Villazon oder Fazil Say, aber auch durch seine Mitwirkung bei massenmedialen Events wie der Miss World oder Miss Earth, der Mailänder EXPO oder der Pariser Fashion Week. Schon lange ist er TV-Star in Ostasien mit regelmäßigen Fernsehauftritten, Werbeverträgen und hohem Twitter-Status. Das Magazin „The Strad“, die Bibel der Streichinstrumente, resümierte: „Iskandar Widjaja ist eine wahre Naturgewalt.“ In seinem Projekt „Mercy“ präsentiert Widjaja sein stilistisch offenes Spektrum, das von Johann Sebastian Bach und Pietro Locatelli bis hin zu Arvo Pärt („Spiegel im Spiegel“ im Spiegelsaal!) und Max Richter (er steuerte das Titelstück bei) reicht – und u.a. eine Bach-Bearbeitung mit der mongolischen Sängerin Urna Chahar-Tugchi enthält, die in einer Hirtenfamilie im Grasland des Ordos aufgewachsen ist.