Gandini Juggling & Alexander Whitley (UK) - Spring

- - Forum (Großer Saal)

Foto: Martin McLachlan

Foto: Martin McLachlan

Künstlerische Leitung: Sean Gandini; Choreographie: Alexander Whitley; Lichtdesign: Guy Hoare; Kompositionen (Bandeinspielung): Gabriel Prokofiev; Kostüme: Prince Lydia
Mit Kati Ylä-Hokkala, Kim Huynh, Liza van Brakel, Dominik Harant, Tristan Curty, Yu-Hsien Wu, Tia Hockey, Leon Poulton, Erin O'Toole

Mit fünf Jongleuren und vier Tänzerinnen/Tänzern schreiben Sean Gandini und Alexander Whitley in „Spring“ eine Arbeit weiter, die im April 2016 mit „4x4 Flüchtige Strukturen“ im Forum zu sehen war. Nach der Begegnung mit dem klassischen Ballett tritt Gandini Juggling nun in den Dialog mit dem zeitgenössischen Tanz und konnte dafür die Kooperation mit dem Choreographen Alexander Whitley gewinnen, der zurzeit in Großbritannien als aufstrebendes Talent gefeiert wird (Hauschoreograph der renommierten Londoner Spielstätte Sadler’s Wells, Arbeiten für Royal Ballet London, BalletBoyz, Rambert Dance und Birmingham Royal Ballet).

„Spring“ ist ein facettenreiches Zusammenspiel von choreographierter Jonglage und zeitgenössischem Tanz; faszinierend zu erleben, wie die Jongleure Bewegungsstrukturen der Tänzer aufnehmen und die Tänzer nicht nur im übertragenen Sinn den Jongleuren die Bälle zuwerfen. Die Musik dafür kreierte der in Großbritannien lebende Komponist, DJ und Produzent Gabriel Prokofiev, ein Enkel des berühmten Sergej. Auch optisch wird das Stück gemäß dem Titel „Spring (Frühling)“ ein Aufbruch; beginnend in schwarz-weiß, fächert das Bühnengeschehen ein immer breiteres Spektrum von Farben auf: Die Begegnung zwischen Jonglage und Tanz wird spielerisch komplexer und bunter. In seiner neuen Arbeit, die ab Januar in England voraufgeführt wurde und im April 2018 in Frankreich Premiere feierte, beweist Sean Gandini (in bester „QuerDenker“-Art), dass im Dialog zwischen Jonglage und Tanz das letzte Wort noch längst nicht gesprochen ist. Im Forum Leverkusen wird „Spring“ seine Deutschland-Premiere feiern und dem Publikum die Möglichkeit geben, die spannende Weiterentwicklung von „4 x 4“ mitzuerleben.

Hier ein kurzer Trailer zum Stück auf Vimeo