Der Vetter aus Dingsda

- - Forum (Großer Saal)

Foto: Landestheater Detmold / Jochen Quast

Foto: Landestheater Detmold / Jochen Quast

Foto: Landestheater Detmold / Birgit Hupfeld

Operette in drei Akten, Musik von Eduard Künneke
Libretto von Herman Haller und Fritz Oliven

Landestheater Detmold

Musikalische Leitung: György Mészáros; Inszenierung: Guta G. N. Rau
Ausstattung: Markus Meyer; Choreografie: Kirsteen Mair
Besetzung (Änderungen vorbehalten):
Julia de Weert: Emily Dor / Simone Krampe / Megan Marie Hart
Hannchen: Annina Olivia Battaglia
Josef Kuhbrot: Andreas Jören
Wilhelmine: Brigitte Bauma
Egon von Wildenhagen: Nando Zickgraf
Ein Fremder: Stephen Chambers / Alexander Geller
Ein 2. Fremder: Jakob Kunath
Hans: Stefan Anđelković
Karl: Kevin Dickmann / Kolja Martens
Celesta: Sachie Furuya / Tobias Krus
Vorstellungsende: ca. 21:40 Uhr, Pause ca. 20:30 Uhr

Die junge, wohlhabende Julia soll unter die Haube! Wenn es nach ihrem Onkel und Vormund Josse Kuhbrot geht, dann steht der künftige Ehemann schon fest: Dessen Neffe August soll es sein, der für Julia (und das umfangreiche Erbe) her zitiert wird. Julia allerdings möchte die lästige Verwandtschaft gerne loswerden, denn ihr Herz schlägt allein für Roderich. Ihm schwor sie vor sieben Jahren die Treue, doch er weilt seitdem im Fernen Osten, in „Dingsda“, (genauer gesagt: Java). Sehnsüchtig wartet Julia auf ihren Liebsten, da taucht plötzlich am Abend ihres 18. Geburtstags ein geheimnisvoller und äußerst attraktiver Fremder auf. Ist er etwa der lang ersehnte Roderich, der von seinem exotischen Ausflug heimgekehrt ist? Als dann noch ein zweiter Reisender auf der Bildfläche erscheint, ist die Verwirrung für Julia und ihre Freundin Hannchen endgültig komplett …

Mit der 1921 uraufgeführten Operette „Der Vetter aus Dingsda“ – eine Verwechslungskomödie um Liebe, Geld und einen verfressenen Onkel – landete Eduard Künneke einen Welterfolg. Das Werk bietet alles, was man sich für eine Operette nur wünschen kann: Schwärmerisch romantische Momente, herzergreifende Gefühlsverwirrungen, mitreißende Tanzrhythmen, bekannte Lieder („Onkel und Tante, ja, das sind Verwandte, die man am liebsten nur von hinten sieht“, „Sieben Jahre lebt' ich in Batavia“) und eine gute Prise Walzerseligkeit.

Guta G.N. Rau, die schon mehrfach am Landestheater Detmold Regie führte und deren Inszenierung der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ 2017 das Leverkusener Publikum erfreute, wird nun Künnekes bekannte Operette auf die Bühne bringen.

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