Die Blume von Hawaii (oder Corona-bedingt eine Ersatzproduktion des Theaters Hagen)

- - Forum (Großer Saal)

Angela Davis, Foto: Andreas Kinski

Kenneth Mattice, Foto: Stefan Kühle

 - Bitte beachten Sie auch die Progamm-Aktualsierungen auf dieser Website und im Monats-Flyer -

Theater Hagen

Musikal. Leitung: Rodrigo Tomillo, Inszenierung: Johannes Pölzgutter
Mit Angela Davis (Prinzessin Laya), Kenneth Mattice (Kapitän Stone) u.v.a.

„Ein Paradies am Meeresstrand“ und „Will dir die Welt zu Füssen legen“ sind nur zwei der unvergessenen Evergreens, die Paul Abraham für seine Revueoperette „Die Blume von Hawaii“ komponierte. Zu der Idee, einen Großteil der Handlung an dem exotischen Ort spielen zu lassen, inspirierte ihn und seine Librettisten das Schicksal der letzten Königin von Hawaii, die von den Amerikanern entmachtet wurde.
Im Königreich Hawaii droht ein Aufstand gegen die amerikanische Besatzung. Der Zeitpunkt wäre gut gewählt, sind doch gerade die rechtmäßigen Herrscher in Honolulu aufgetaucht: Prinzessin Laya und Prinz Lilo Taro. Doch Laya, aufgewachsen in Paris, gibt sich dort als Jazzsängerin Suzanne Provence aus, um inkognito ihre Heimat zu besuchen, und bändelt auf der Überfahrt mit dem schmucken Kapitän Stone an. Auch ihr musikalischer Partner Jim Boy beginnt ein Techtelmechtel und den Prinzen Lilo Taro würde der joviale Gouverneur Harrison gern mit seiner Tochter Bessy verkuppeln, die jedoch auf einen anderen ein Auge geworfen hat. So gibt es vor dem Happy End noch eine Menge Verwirrungen zu lösen …

Paul Abraham, „Operettenkönig von Berlin“ und Zeitgenosse von Brecht und Weill musste zwei Jahre nach der Uraufführung 1931 vor dem nationalsozialistischen Regime flüchten. Er vereinte in seiner Komposition meisterhaft Operettenmelodien mit pulsierenden Elementen des Jazz. In einer Inszenierung vom Theater Hagen entführt diese Operette voll hinreißender Klischees, stilechter Hawaiigitarre und jazziger Rhythmen mitten im Winter in sonnig-exotische Gefilde.

Solle diese Veranstaltung Corona-bedingt nicht stattfinden können, ist für den 16. und 17. Dezember (jew. 19:30 Uhr) "Die Winterreise", Liederzyklus für Singstimme und Klavier, Musik von Franz Schubert, geplant.