Der kleine Spatz vom Bosporus

- - Forum (Studio)

Foto: Franziska von Schmeling

Gefördert vom

Beitrag der KulturStadtLev zu den 42. Leverkusener Jazztagen

Ein musikalisches Theaterstück von Tuğsal Moğul u. Christiane Hagedorn

in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, Münster

 

Inszenierung und Text: Tuğsal Moğul; Gesang, Schauspiel und Text: Christiane Hagedorn; Band: „Anahtar-Bahnhof“ mit Ahmet Bektaş, Ömer Bektaş, Jens Pollheide, Martin Scholz

Gefördert durch das Kulturamt Münster und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

 

Nicht nur Frankreich hat einen singenden Spatz, sondern auch die Türkei: Sezen Aksu heißt die Volksheldin aus Sarayköy und ist ein echtes Phänomen. „Minik Serçe“ („kleiner Spatz“) wird die Diva bis heute zärtlich von all denen genannt, die zu ihren Konzerten pilgern. Die Lieder Sezen Aksus begleiten im Stück von Tuğsal Moğul nun eine Frau, die ihre Wurzeln sucht und sich dabei auf eine Reise quer durch Europa und tief in die deutsch-türkische Geschichte begibt. Theatermacher Moğul bringt dabei die verbindende Kraft der Musik zum Klingen und schafft mit dem „Spatz“ einen Brückenschlag zwischen den Kulturen.

 

Das Stück erzählt die Geschichte der Sängerin Selma: Auf dem Dachboden ihrer Kindheit findet die deutsch-türkische Popsängerin Selma eine alte Kiste mit Briefen und das Tagebuch ihrer Mutter Gudrun, einer Ostberlinerin mit „Herz und Schnauze“, die sich eines Tages im Jahr 1971 Hals über Kopf in den rührend schüchternen, dabei überaus charmanten Mehmet verliebt, der als Gastarbeiter jenseits der Mauer in Berlin-Kreuzberg lebt … Christiane Hagedorn verkörpert im Stück sowohl Selma, als auch deren Eltern. Und natürlich kommt der Musik Sezen Aksus eine Hauptrolle zu, die Christiane Hagedorn gemeinsam mit den vier Musikern live und in türkischer Sprache singt.

Das Gastspiel ist ein Nachholtermin der letzten Saison und Beitrag der KulturStadtLev zu den Leverkusener Jazztagen.

 

Vorstellungsdauer: ca. 100 Min. ohne Pause

 

*** Bitte beachten: Die Vorstellung ist der Nachholtermin vom 02.12.2020. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit auch für den neuen Termin. Sollte die dann geltenden Corona SchVO das fürs Studio geplante Gastspiel nicht im kleinen Spielort erlauben, wird die Vorstellung in den Terassensaal (mit Zuschauerbegrenzung) verlegt, um die notwendigen Schutzabstände einhalten zu können. ***