Eventdetail

Alles ist erleuchtet

- - Forum (Studio)

Fotos: Martin Büttner

Schauspiel nach dem Roman von Jonathan Safran Foer. Für die Bühne eingerichtet von Mirko Schombert

 

Burghofbühne Dinslaken

Inszenierung: Mirko Schobert; Bühne und Kostüme: Jörg Zysik; Musik: Jan Exner

18:45 Uhr Einführung in die Inszenierung durch Intentant u. Regisseur Mirko Schombert od. Dramaturgin Verena Caspers.

 

Jonathan, ein junger amerikanischer Jude, reist in die Ukraine um Augustine zu finden, die Frau, die in den 1940er Jahren seinen Großvater vor der nationalsozialistischen Verfolgung gerettet hat. Begleitet von einem Fahrer, der seltsamerweise vorgibt blind zu sein, und von dessen Enkel, dem USA-begeisterten Alex, der trotz eines recht unkonventionellen Gebrauchs der englischen Sprache als Dolmetscher für die Unternehmung angeheuert wird, geht es ab in die ukrainische Provinz. Als Anhaltspunkte hat das Trio nur ein altes Foto von Augustine und den Ortsnamen Trachimbrod, von dem niemand je etwas gehört zu haben scheint …

 

Erzählt wird eine aberwitzige Irrfahrt, die als Roadmovie voller Missverständnisse und absurder Situationskomik beginnt und sich allmählich als Reise zu den grauenvollen Verbrechen der Vergangenheit entpuppt. Für jeden der drei wird die Suche nach Augustine und dem verschwundenen Ort Trachimbrod zu einer persönlichen Suche nach Selbsterkenntnis und Wahrhaftigkeit. Jonathan schließlich gelingt es, die Geschichte seiner ausgelöschten Wurzeln, die Geschichte des jüdischen Trachimbrod, neu zu erfinden.

Nach dem erfolgreichen Gastspiel der Burghofbühne 2019 mit der Bühnenadaption von „Extrem laut und unglaublich nah“ wird nun, vom gleichen künstlerischen Team, Foers Debutroman von 2002 auf die Bühne und in die Studio-Reihe des Forums gebracht. Die Vorstellung ist neben der Anknüpfung ans Spielzeitthema „Gedankenreisen“ vor allem ein Beitrag zum Holocaust-Gedenktag.

Hier ein Trailer zu der Inszenierung von der Burghofbühne Dinslaken: Alles ist erleuchtet - Trailer Burghofbühne Dinslaken - YouTube
Und der Programmzettel zur Inszenierung als PDF-Datei zum Download.

Siehe auch die Ausstellung der VHS in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für verfolgte Künste in Solingen vom 27.01.2023 bis 28.02.2023: „Trauma Transit“ – Kunstwerke aus französischen Internierungslagern 1940–1945. Mehr unter www.vhs-leverkusen.de (Kurs-Nr. N10250)