Eventdetail

2. KlassikSonntag! mit der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen

- - Forum (Großer Saal) Schloss Morsbroich (Spiegelsaal)
Alissa Margulis Foto: Petra Benovsky

Foto: Petra Benovsky

Westdeutsche Sinfonia Leverkusen

Alissa Margulis Violine Dirk Joeres Leitung

 

11:00 Einführung mit Musik & Gespräch (Spiegelsaal, Museum Morsbroich)

17:00 Öffentliche Probe (Gr. Saal, Forum Leverkusen)

18:00 Konzert (Gr. Saal, Forum Leverkusen)

 

Gabriel Fauré Suite für „Pelléas et Mélisande” op. 80

Camille Saint-Saëns Introduction et Rondo capriccioso op. 28

Maurice Ravel „Tzigane" Rhapsodie für Violine und Orchester

Georges Bizet Sinfonie C-Dur

 

Klangfarbenreichtum und stilistische Vielfalt der französischen Orchestermusik bestimmen den 2. KlassikSonntag. In „Pelléas et Mélisande“ verbindet Fauré Stilmittel alter französischer Meister mit dem chromatischen Melodiereichtum seiner Zeit in einer edlen Gesamtatmosphäre entrückter Melancholie.

„Introduction et Rondo capriccioso“ sollte ursprünglich das Finale von Saint-Saëns’ erstem Violinkonzert bilden, das der Meister 1859 für den damals 17jährigen Teufelsgeiger Pablo Sarasate schrieb, erschien dann aber als einzelnes Konzertstück 1863, wiederum Sarasate gewidmet. Ravels „Tzigane“ folgt der Spanienmode seiner Zeit, bezieht sich im Titel wie in musikalischen Anleihen auf die Roma der iberischen Halbinsel – und nutzt diese Elemente als Täuschungen in einem typisch Ravel’schen Vexierspiel, in dem der improvisierende Anschein in Wahrheit Teil einer ebenso strengen wie raffinierten Konstruktion ist. Bizets Jugendwerk, die Sinfonie C-Dur, wurde erst 60 Jahre nach seinem Tod uraufgeführt und hat heute einen festen Platz im Konzertleben, nicht zuletzt aufgrund ihrer anmutigen Leichtigkeit und formelhaften Eleganz, die sich gelegentliche Ausflüge ins Theatralische und Opernhafte gestattet, aber nie oberflächlich wird.

Alissa Margulis wird von The Guardian als „außergewöhnlich“ beschrieben; Ivry Gitlis lobt sie als „eine Offenbarung“; Martha Argerich nennt sie eine „starke musikalische Persönlichkeit“. Geschätzt für ihre expressiven und hochemotionalen Konzerte, tritt die Kölner Geigerin regelmäßig in wichtigen Konzertsälen und Festivals der Welt auf. Erste Auftritte mit Orchester im Alter von 7 Jahren; Studium bei Zakhar Bron, Augustin Dumay und Pavel Vernikov. Zahlreiche internationale Wettbewerbserfolge, mit dem Preis „Pro Europa” der European Arts Foundation ausgezeichnet (Daniel Barenboim); CD-Aufnahmen, eine große Anzahl TV- und Radio-Auftritte.

 

Diese Veranstaltung wird empfohlen für die Familienkarte PLUS