Kulturförderung

Neuer Fördertopf: Förderung spontaner kultureller Projektvorhaben

Förderziel

Unabhängig vom  Fördertopf "Kulturelle Veranstaltungen im Stadtgebiet" wird ein Reservefonds mit zusätzlichen Mitteln (10.000 EUR) geschaffen, der eine Förderung spontaner kultureller Projektvorhaben oder laufender Kosten einer Institution (für Ateliers, Proberäume, Theaterbetriebe) außerhalb der Stichtagsregelung ermöglicht.

 

Förderkriterien
Die Förderwürdigkeit wird auf der Grundlage des Antrages im Einzelfall entschieden. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass die Maßnahme einen Nutzen für die Leverkusener Bürgerinnen und Bürger aufweist und in Leverkusen stattfindet. Gefördert werden kulturelle Maßnahmen aller Sparten. Förderfähig sind alle der Maßnahme zugehörigen Kosten, ausdrücklich auch laufende Kosten des Antragstellers wie z.B. Mieten für Ateliers, Vereinslokale oder Proberäume.

 

Antragsverfahren und Entscheidung
Förderung wird nur auf Antrag als Festbetragsfinanzierung gewährt. Der Antrag enthält das Deckblatt, eine Maßnahmenbeschreibung und einen Kostenplan mit den Einnahmen und Ausgaben, die für die Maßnahme entstehen. Die Durchführung der Maßnahme ist nicht an Wirtschaftsjahre gebunden, muss aber innerhalb von 12 Monaten nach Zuschussbescheid erfolgen.

 

Hier können Sie die Richtlinie zu diesem Fördertopf herunterladen. 

Corona- und Hochwasserkatastrophe-Kulturhilfen

Aufgrund der aktuellen Hochwasserkatastrophe wird der Fördertopf „Corona Kulturhilfen“ auch Kultureinrichtungen zugänglich gemacht, die unter den Folgen des Hochwassers vom 14./15.7.2021 in Leverkusen leiden.

 

Das erklärte Ziel des Fonds, durch die „Kulturhilfen“ den Fortbestand der Institutionen und Initiativen der freien Kulturszene in Leverkusen zu sichern, kann gleichermaßen auf die Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe übertragen werden, welche den Fortbestand von kulturellen Einrichtungen derzeit gefährden.

 

Die Richtlinien für den Fördertopf „Corona Kulturhilfen“ bleiben unverändert und werden lediglich insoweit angepasst:

 

Notfallhilfen für Kulturvereine und-initiativen:

Grundvoraussetzung für die Beantragung einer Notfallhilfe aus diesem Fonds ist das Vorliegen einer durch die Corona-Pandemie (neu: oder durch die Folgen der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021) entstandenen Notlage.

 

Der Fördertopf wird umbenannt in „Corona- und Hochwasserkatastrophe-Kulturhilfen“.

 

Der Abgabeschluss wird vom 15. August auf den 31. August 2021 verlegt.

 

Auch danach können noch Anträge eingereicht werden. Folgender und letzter Antragsschluss für 2021 ist der 1. November.

 

Angefordert werden kann finanzielle Hilfe zum Ausgleich von Einnahmeausfällen oder für Mehrkosten, die im Zuge der Corona-Pandemie oder der Hochwasserkatastrophe entstanden sind, beispielweise für bauliche Veränderungen oder für den Einsatz von Aushilfen, welche Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler ersetzen, die zur Risikogruppe gehören und daher im Service nicht eingesetzt werden können.

 

Eine Jury – bestehend aus den kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprechern – entscheidet über die Vergabe der Mittel. Der Betriebsausschuss der KulturStadtLev erhält eine Übersicht zur Kenntnis.

 

Ein rechtlicher Anspruch auf Förderung besteht nicht. Der Antrag wird an die KulturStadtLev gestellt, und die Mittel werden dort abgerechnet.

 

Download der Förderkriterien

Download der Antragsformulare


Auskünfte erteilt: Anke Holgersson, Kulturbüro der KulturStadtLev, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen.

Telefon: 0214-406-4170

Email:
anke.holgersson@kulturstadtlev.de.


Kulturförderung "Veranstaltungen im Stadtgebiet"

Hier bekommen Sie die Richtlinien für die Förderung der Leverkusener Kulturszene im PDF-Format.
Download der Kulturförderrichtlinien

 

Hier können Sie sich das Formblatt für die Antragstellung herunterladen:
Formular Projektantrag

 

Hier können Sie sich das Muster für einen Verwendungsnachweis herunterladen:
Verwendungsnachweis
einfacher Verwendungsnachweis

Hinweis: Alle Formulare können mit dem kostenfreien Adobe Reader direkt ausgefüllt werden. Eventuell nutzt Ihr Browser eine eigene Darstellung der PDF`s und die Formularfelder sind dann nicht sichtbar! Bitte laden Sie die PDF-Formulare herunter und öffnen Sie diese mit dem kostenlosen Adobe Reader.

Aktueller Hinweis im Rahmen der Corona-Krise: Für alle Förderungen der Förderart "Veranstaltungen im Stadtgebiet", die für das erste Halbjahr 2020 bewilligt wurden, gilt: Die Projekte können bis zum Ende des ersten Halbjahres 2021 nachgeholt werden. Der Förderzeitraum für die bewilligten Projekte des zweiten Halbjahres 2020 wird verlängert bis zum 31.12.2021. Entstandene Kosten für Projekte, die abgesagt werden mussten, werden erstattet.

 


Auskünfte und Beratung: 
KulturStadtLev, Kulturbüro
Anke Holgersson
Am Büchelter Hof 9

Telefon: 0214/406-4170, Email: anke.holgersson@kulturstadtlev.de


Antragsverfahren – Fristen und Entscheidungsweg

Um die Überprüfung der Förderkriterien lebendig zu halten und um ein gerechtes
Fördersystem zu installieren, entscheidet eine Jury über die Verteilung der Gelder.
Diese Jury besteht aus:
· zwei Vertreterinnen/Vertretern der Freien Szene
· einer Vertreterin/einem Vertreter der Kulturverwaltung
· einer Vertreterin/einem Vertreter von Kulturförderung auf Landes- oder
Bundesebene
Anträge können zweimal pro Jahr zu folgenden Ausschlussfristen eingereicht
werden:
· 15. September für das 1. Halbjahr des Folgejahres
· 15. März für das 2. Halbjahr des laufenden Jahres
Höhe der Bewilligung: Die ausgezahlten Gelder dienen der Defizitabdeckung. Ein
Antragsteller/eine Antragstellerin kann maximal 9.000 Euro pro Jahr für die
Durchführung von Projekten beantragen.
Der Betriebsausschuss KulturStadtLev und die Bezirksvertretungen in jeweiliger
Zuständigkeit erhalten eine Übersicht der von der Jury für eine Förderung
ausgesuchten Projekte sowie einen Plan mit den Veranstaltungen des Kulturbüros
zur Beschlussfassung. mehr