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  • Fotos: Regina Brocke

NIJINSKI – Ballett von Marco Goecke

Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart

Datum Zeit Veranstaltungsort
Mi14.03.2018 19:30
  • Forum (Großer Saal)

Eine Produktion von Theaterhaus Stuttgart
in Koproduktion mit der Schauburg München
Künstlerische Leitung: Eric Gauthier
Choreographie: Marco Goecke
Musik (Bandeinspielung): Frédéric Chopin, Klavierkonzert Nr.1, Op.11 und Klavierkonzert Nr.2, Op. 21, Claude Debussy, L'Aprés-midi d'un faune (Prelude)
Bühnenbild und Kostüme: Michaela Springer; Lichtdesign: Udo Haberland; Dramaturgie: Esther Dreesen-Schaback; Choreographische Assistenz: Takako Nishi, Guillaume Hulot, Fabio Palombo; Produktionsleitung: Alexandra Brenk

Tänzerinnen/Tänzer: Sandra Bourdais, Nora Brown, Anneleen Dedroog, Francesca Ciaffoni, Anna Süheyla Harms, Alessanda La Bella, Barbara Melo Freire, Garazi Perez Oloriz, Jonathan Dos Santos, Maurus Gauthier, Rosario Guerra, Reginald Lefebvre, Alessio Marchini, Luke Prunty, David Rodriguez, Theophilus Vesely. Änderungen vorbehalten.

Mit einem ganz besonderen Gastspiel zu einer besonderen Gelegenheit ist die Company Gauthier Dance in der Spielzeit 2017/2018 im Forum Leverkusen zu erleben:
„NIJINSKI“, ein Ballett, das Marco Goecke 2016 für und mit Gauthier Dance kreierte und das 2017 in der Fachzeitschrift tanz zum Publikumsfavorit gekürt wurde.
2008 waren Eric Gauthier und Egon Madsen mit dem Stück „Don Q“ von Christian Spuck zum ersten Mal im Forum Leverkusen zu Gast und läuteten eine erfolgreiche Zusammenarbeit ein. Knapp ein Jahr zuvor hatte Eric Gauthier seine neue, erste Company am Theaterhaus Stuttgart gegründet. In den folgenden Jahren wurde Gauthier Dance zu zahlreichen Gastspielen von KulturStadtlev ins Forum eingeladen und tanzte sich in die Herzen des Publikums. Mit der Vorstellung „NIJINSKI“ feiern Leverkusen und Gauthier Dance nun 10 Jahre Gastspiel-Zusammenarbeit.

Marco Goeckes Ballett erzählt von dem Tänzer und Choreographen Waslaw Nijinski, einem der außergewöhnlichsten Künstler des 20. Jahrhunderts, von seinem Leben, vom Zauber und Wert des Tanzes und davon, wie nah Kunst und Wahnsinn beieinander liegen können. Als Tänzer bei den Ballets Russes unter Sergej Diaghilew verkörperte Nijinski Rollen, die noch immer für die Tanzgeschichte von großer Bedeutung sind, und der bis heute kaum erreichte Theaterskandal seiner Uraufführungs-Choreographie zu Strawinskys „Le sacre du printemps“, 1913 in Paris, lässt seine visionäre künstlerische Tragweite erahnen (auch ein Aspekt des diesjährigen Spielzeitmottos „ZeitenWenden“).
Verwoben mit seiner Karriere ist Nijinskis Weg in den Wahnsinn, der Kampf gegen Schizophrenie, der Rückzug von Bühne und Leben. Er erlebte beide Weltkriege und konnte als Patient einer Ner-venheilanstalt nur knapp dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm entkommen.

„Bei ‚Nijinski’ achtet Marco Goecke mehr auf harmonischen Bewegungsfluss als sonst, fügt immer wieder akademische Ballettposen ein. Dank der beredten Hände und Arme erweist sich sein Tanzidiom mehr denn je als kluges erzählerisches Mittel und schafft dabei Enormes, nämlich eine Verschmelzung mit dem damals revolutionären Stil Nijinskis als Tänzer und Choreograf … Frenetischer Jubel“, so Eva-Elisabeth Fischer in der Süddeutschen Zeitung am 20.6.2016.

Marco Goecke, Hauschoreograph beim Stuttgarter Ballett und Associate Choreographer beim Nederlands Dans Theater in Den Haag, hat sich in den letzten Jahren zu einem weltweit gefragten Choreographen entwickelt – geschätzt für seine prägnante, avantgardistische Tanzsprache und den Mut, ästhetische Grenzen zu sprengen. Der gebürtige Wuppertaler, der seine Ballettausbildung an der Ballettakademie der Heinz-Bosl-Stiftung München sowie am Königlichen Konservatorium Den Haag absolvierte, gewann 2003 den Prix Dom Pérignon, 2005 den Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg und 2006 den Nijinsky-Preis für aufstre-bende Choreographen. Sein Nussknacker-Ballett wurde 2007 für den FAUST-Preis nominiert. In der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift tanz wurde er zum Choreographen des Jahres 2015 gekürt. In den letzten zehn Jahren hat Marco Goecke über 30 Stücke choreographiert, darunter die beiden abendfüllenden Ballette Nussknacker und Orlando für das Stuttgarter Ballett. Unter anderem kreierte er Uraufführungen für John Neumeiers Hamburg Ballett, für Les Ballets de Monte Carlo, für das Nederlands Dans Theater, das Norwegische Nationalballett, das Leipziger Ballett und für die São Paulo Dance Company. Außerdem werden viele seiner Werke weltweit von anderen Companies einstudiert, beispielsweise vom Ballett des Gärtnerplatztheaters München oder bei Les Grands Ballets Canadiens de Montréal. 2016 kreierte er für und mit Gauthier Dance das Ballett NIJINSKI.

Mehr zu Eric Gauthier und der Company unter
www.theaterhaus.de/theaterhaus/index.php

Und hier ein Trailer auf YouTube von "NIJINSKI" mit Gauthier Dance,
ein Beitrag von SWR über Marco Goecke und sein Stück "NIJINSKI" auf YouTube
und ein Fernsehbeitrag über Marco Goecke von WDR Klassik vom 02.04.2017 über ardmediathek

Karten: -- / -- / 27,50 € / 18,50 €
( -- / -- / Preisgruppe 3: Reihe 17-20 / Preisgruppe 4: Reihe 21-22 & Seitenparkett )
Ermäßigung möglich
Wahlabonnement 1A: 6 Karten
Grundpreis: -- / -- / 93,00 € / 66,60 €
Zuschlag: -- / -- / 7,20 € / 4,40 €
( -- / -- / Preisgruppe 3 / Preisgruppe 4 )
Schülerabonnement: 5 Karten
Grundpreis: 28,00 €
Zuschlag: 0,00 €
( Preisgruppe 1 )
Diese Veranstaltung gibt es auch im festen Abonnement.
Infos zu Abonnements. Infos zu Ermäßigungen.

Mit freundlicher Unterstützung der WGL - Wohnungsgesellschaft Leverkusen GmbH

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