
Ludwig van Beethoven: „An die ferne Geliebte“ op. 98 und ausgewählte Lieder (u.a. „Adelaide“)
Robert Schumann: „Dichterliebe“ op. 48
Das Thema „BeziehungsWeisen“ kann natürlich nicht verstreichen, ohne dass Weisen erklängen, die dezidiert mit der künstlerisch ergiebigsten aller Beziehungen zu tun haben: der Liebe. Eines der bewegendsten Meisterwerke auf diesem Gebiet ist Robert Schumanns Liederzyklus „Dichterliebe“ –Chronik und Psychogramm einer verheißungsvoll beginnenden („Im wunderschönen Monat Mai“), aber unglücklich endenden Liebe nach Gedichten von Heinrich Heine. Der andere Schwerpunkt des Programms liegt auf Beethovens Liedschaffen – u.a. erklingt der Liederkreis „An die ferne Geliebte“ nach Jeitteles, einer der ersten „romantischen“ Liederzyklen.
Der Tenor Marcus Ullmann sang im Dresdner Kreuzchor und studierte an der Musikhochschule Dresden, später in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Nach seinem Studium führten ihn Engagements an das Staatstheater Mainz und die Semperoper Dresden. Es folgten Gastspiele an renommierten internationalen Bühnen; Konzerte führten ihn in alle wichtigen Musikzentren Europas (u.a. mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Marcus Creed, Enoch zu Guttenberg, Kent Nagano und Helmuth Rilling); mit namhaften Pianisten musizierte er u.a. in der Wigmore Hall London und im Concertgebouw Amsterdam. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehmitschnitte, sowie eine umfangreiche Diskographie belegen seine Vielseitigkeit.
Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem jungen deutschen Pianisten-Star Martin Stadtfeld (u.a. auf der CD „Der junge Beethoven“). Der mehrfache „ECHO Klassik“-Preisträger und Klassik-Charts-Stammgast Stadtfeld gehört zu den gefragtesten Pianisten der Gegenwart. Konzertauftritte führten ihn in alle wichtigen Musikzentren Europas, der USA und Japans. Außerdem konzertiert er mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Royal Philharmonic Orchestra London und der Staatskapelle Dresden.