
Konzept und künstlerische Leitung: Dirk Elwert
Choreographie: Mario Schröder (Ballett),
Julie Pecquet (Breakdance, Street Dance)
Ausstattung: Claus Stump
Musik: Mike Dietrich aka DJ Opossum und Igor Strawinskys „Petruschka“
Gesang: Smiley Garfield
Koproduktion von The Lab Art & Media Berlin
und Norddeutsche Konzertdirektion M. Grevesmühl
in Koproduktion mit Theater im Pfalzbau
Mit
Donald Ray Colson (Petrushka)
BBoy Timo (Mohr)
Julie Pecquet (Ballerina)
Smiley (Zauberer)
Max Loos 'Chinese Pool' (Akrobat)
und
Compagnie DanceWorks Chicago (Jahrmarktsbesucher u.a.)
- NRW-Premiere -
Sitzplan:
Das dem spannenden Crossover-Tanz-Projekt „Love Hurts … Petrushka“ begegnen sich zwei Tanz- und Musikwelten – die Welt des Balletts, des zeitgenössischen Tanzes, der Klassik und die Welt des StreetDance und des HipHop. Diese Ausdrucksformen urbaner Jugendkultur machen die Aufführung zudem zu einem einzigartigen Beitrag zum Spielzeitmotto „StadtLeben“.
Die Choreografie (Gesamtkonzept) liegt in den Händen von Mario Schröder, derzeit Ballettdirektor und Chefchoreograph am Theater Kiel und zukünftiger Direktor des Leipziger Balletts, und Julie Pecquet (für den HipHop-Teil).
Die Vorstellung in Leverkusen ist 2009 die einzige Aufführung in Nordrhein-Westfalen.
Im Mittelpunkt des Stückes steht das Ballett „Petruschka“, dessen Musik Igor Strawinsky 1911 für die Ballets Russes komponierte. Es geht um eine Liebesgeschichte in einer bunten Jahrmarkts- und Zirkuswelt, zum Leben erwachte Puppen treffen auf Menschen, phantastische Bilder auf rea-listische, Tragik auf Komik, Chaos auf Ordnung. Die Hauptrollen der Puppen, Petruschka, Ballerina und Mohr, werden von Break-Dancern getanzt, die eigens für dieses Projekt gecastet wurden. Die Figuren der realen Welt werden von Tänzerinnen und Tänzer von DanceWorks Chicago darge-stellt. Der junge Max Loos, Student der "Staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik Berlin" belebt mit seiner Akrobatik im Stück die Zirkuswelt. Strawinskys Komposition, die auch vollständig eingespielt wird, war musikalische Basis für Mike Dietrich, der eigene Musik für „Petrushka“ kom-ponierte und dabei Motive aus Strawinskys Komposition aufgenommen hat. Mit dabei ist der Soulsänger Smiley Garfield. Er verkörpert die Rolle des alten Petrushka, der in Rückblenden seine Geschichte erzählt. Smiley Garfield singt in der Produktion live.
All diese theatralen Elemente machen das ‚Dancical’ „Love Hurts … Petrushka“ zu einem unvergleichlichen Bühnenereignis.
Zu den Mitwirkenden:
Mario Schröder, ausgebildet an der Palucca-Schule Dresden, war Erster Solist beim Leipziger Ballett, Ballettdirektor und Chefchoreograf am Theater Würzburg und ist seit 2001 am Theater Kiel. Er ist durch seine Gastspiele „Requie_M“ und „Chaplin“ kein Unbekannter für das Leverkusener Publikum.
Die Französin Julie Pecquet absolvierte eine Tanzausbildung, studierte Tanzpädagogik und spezialisierte sich in den USA auf Jazz und HipHop. Sie ist Tänzerin, Choreografin und Artist Coach und bei diversen Fernseh-Produktionen und Shows tätig.
Der 23jährige Tänzer, HipHopper und Choreograf Donald "D-Ray" Colson lebt und arbeitet in Charlotte, North Carolina (USA). Mit 14 Jahren begann er sein Tanztraining. 2004 schloss er die North Carolina School of the Arts erfolgreich ab. Seine Bühnenauftritte umfassen Tanztheateraufführungen mit Compagnien , Auftritte mit HipHop-Künstlern und bei Konzerten.
Mehr und aktuelle Infos unter
lovehurts-petrushka.com